15. Oktober 2017

Fürther Apfelmarkt

Zum Fürther Apfelmarkt stand der Blaue Reformkiosk ganz im Zeichen eines der berühmtesten Zitate nach Luther!

Der Strom der Besucher ließ an diesem Tag nicht nach und wir konnten gegen Abend über 300 Besucher zählen. Viele von ihnen hinterließen in der temporären Skulptur ihre Gedanken zu der Frage:
„Was würden Sie tun, wenn morgen …?“

L’envol

Malerei von Arman Tadevosyan (Nancy)
präsentiert von Christian Fritsche

Galerie in der Promenade Fürth

16. Juli 2017 – 17. September 2017

L’envol – „Emporfliegen“ nennt der Armenier Arman Tadevosyan seine monumentale Bilderserie, die nach den Ausstellungen in den Kathedralen von Metz und Straßburg nun den Weg in die Fürther Auferstehungskirche findet.

Schon die Hängung der Bilder behandelt das zentrale Thema WANDEL des Reformkiosks durch die ungewohnte Perspektive und Formate. Die BEGEGNUNG ist für Arman Tadevosyan ein zentrales Anliegen. Er pflegt die Künstlerbrücke zwischen seiner Heimat im Südkaukasus und seiner aktuellen Wahlheimat Frankreich, wir erweitern diese Brücke der BEGEGNUNG nach Fürth.

08. Oktober 2017

WolkenBrot

Foto: Atelier PAS

Während ein paar hundert Meter weiter ‚Drei im Weckla‘ oder ‚Baaaackfiiisch‘ angeboten wurden, luden die vier Künstlerinnen der Gruppe ‚StilleStoerung‘ zum Abschluss ihres Projektes noch einmal gemeinsam in den Blauen ReformKiosk ein.

Nach dem 12-wöchigen Ausstellungsmarathon boten Ruth Bergmann, Sybille Fenzel, Doris Henle und Petra Annemarie Schleifenheimer den Besuchern, die nach dem Fürther Kärwalauf oder dem Erntedankzug, etwas Ruhe bei einem Spaziergang im Stadtpark suchten, im Kiosk ‚WolkenBrot‘ an.

Das Finale: Stille und Störung

Foto: Atelier PAS

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Besucher und Besucherinnen, die dem unangenehmen Nieselwetter trotzten und im Blauen Reformkiosk vorbeischauten!

 

Alles eine Frage der Auslegung

Den Auftakt zu der neuen Ausstellungsreihe ‚WolkenBrot‘ im Blauen Reformkiosk bildete am Abend des Sommer-Nachts-Balls 2017 die Performance ‚Re-Formation‘.

Eine freie Interpretation des lateinischen Wortes ‚reformatio‚ zeigte Roland Glaser, indem er den frisch gewaschenen blütenweißen Hemden wieder ihre ursprüngliche Form gab. Mit Bügelbrett und dampfendem Bügeleisen, auf dem Dach unserer temporären Skulptur zum Reformationsjubiläum.

Die rund 1 1/2 stündige Performance, hoch über dem strahlenden Blütenmeer der ‚Lutherrose‘, warf mehr als nur die eine Frage auf: „Ist dort drüben wohl die Garderobe?“

Mit seinem Bügelmarathon stellte Roland Glaser Sehgewohnheiten wie auch das eingeübte Rollenbild auf den Kopf. Einige Ballgäste rieben sich die Augen, neugierig geworden, auf das, was es im Inneren des Blauen Kiosk zu sehen gab – ebenfalls frei nach Martin Luther: WolkenBrot.

 

Stadtverführungen

Reformkiosk –
dreimal verführerisch

Der Blaue Reformkiosk im Stadtpark präsentierte das Kunstprojekt WolkenBrot im Rahmen der Fürther STADT(VER)FÜHRUNGEN. Vielen Dank an unsere interessierten BesucherInnen und viele Grüße nach Köln  – kommen Sie bald wieder!

22. September 2017, 16:30 Uhr
23. September 2017, 12:30 Uhr
24. September 2017, 10:00 Uhr

Veranstalter:  Reformkiosk®

Treffpunkt:

Blauer Reformkiosk, Nürnberger Straße 15, 90762 Fürth (Bus 173, 174, 177, 178, 179)

 

Stadtverführungen

Reformkiosk – dreimal verführerisch

Der Blaue Reformkiosk im Stadtpark präsentiert das Kunstprojekt WolkenBrot im Rahmen der Fürther STADT(VER)FÜHRUNGEN.

Hier die Termine:

22. September 2017, 16:30 Uhr
23. September 2017, 12:30 Uhr
24. September 2017, 10:00 Uhr

Veranstalter:

Reformkiosk®

Treffpunkt:

Blauer Reformkiosk, Nürnberger Straße 15, 90762 Fürth (Bus 173, 174, 177, 178, 179 bis Fürther Freiheit)

Zielort:

Nürnberger Straße 15, 90762 Fürth

Dauer:

20 Minuten

Offene Altäre – heilige Schätze

von Johanna Klose

Ein soziales und interaktives Kunstprojekt zum Reformationsjahr
30. April 2017 – 4. Juni 2017

Im Zeitraum Januar bis April 2017 entstehen in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Johanna Klose Altäre zu verschiedenen Themen, die im Kirchenraum und auch außerhalb der Kirchenmauern verteilt aufgestellt werden. Anstoß für ihre Gestaltung geben die Gemeindemitglieder, deren Inhalte die Altäre prägen werden.

„Die Zeichnung meiner Großmutter, als sie auf dem Sterbebett lag…“
„Das erste Kuscheltier, das mir meine Patin geschenkt hat…“
„Eine Locke vom ersten Haarschnitt meiner Tochter…“

Viele Menschen heben solche Gegenstände auf, um sich an Bedeutungsvolles zu erinnern. Sie sind ihnen „heilig“ geworden.

Alle diese „Schätze“ bergen Assoziationen, Erinnerungen und Wünsche, die die Mitglieder der Gemeinde nun auf offenen, improvisierten Altären im Wortsinne „auf den Tisch“ bringen. Mit den gesammelten Gegenständen anderer zusammen entstehen so neue „heilige Orte“, die sich auch nach Ausstellungsbeginn weiter wandeln. Zusätzliche Fundstücke, Gegenstände, Fotos und Texte dürfen im Verlauf der Ausstellung hinzukommen und auf den Altären präsentiert werden.

Am letzten Tag der Ausstellung erhalten die Besitzer ihre „Schätze“ wieder zurück.

Vorlauf: Vorbereitung und Themensuche für die Altäre im Zeitraum Januar bis April 2017 in Zusammenarbeit mit Gemeindemitgliedern und der Künstlerin
Workshop: „Sinnsuche – Altäre bauen“ am 25. März 2017.
Anmeldung bis 22. März 2017 beim Evangelischen Bildungswerk unter 0911-74 57 43 oder info@ebw-fuerth.de
Eröffnung: im Gottesdienst am 30. April 2017 um 9.30 Uhr
Ende: Pfingstsonntag, 4. Juni 2017: Zwischen 11.00 und 18.00 Uhr können die „Schätze“ wieder abgeholt werden.

Lesung mit Bruno Woda: Mistelernte

Fotos: Atelier PAS
Der Autor Bruno Woda liest

Im Rahmen des Projektes um Luther und die Frauen, stellte am  20. Juni 2017 der Autor Bruno Woda seinen zweiten Roman „Mistelernte“ im Blauen Reformkiosk vor. 

 

 

 

Mistelernte – der neue Roman von Bruno Woda

Theo ist auf Karrierekurs in einem Pharmaunternehmen – und gerät während einer Dienstreise in ein amouröses Abenteuer. Mit Folgen: Er wird mit verräterischen Fotos erpresst. Um seine Karriere und seine Familie zu schützen, lässt er sich auf einen Deal ein. Der charmante Erpresser Jack macht sich an Theos Frau Heike und den Sohn heran. Wird Theo seine Karriere fortsetzen und seine Familie schützen können?

Autor Bruno Woda liest im Blauen REformkios, Fürth, aus seinem zweiten Roman
Autor Bruno Woda, Foto: Fotostudio Ertel

Der Autor Bruno Woda, geboren 1944, wuchs im Nürnberg der Nachkriegszeit auf. Er studierte in Erlangen und promovierte in Naturwissenschaften. Heute lebt er am Niederrhein.

Den Büchertisch organisierte die Fürther Buchhandlung hübscher – vielen Dank für die engagierte Unterstützung!

Le vase préféré

von Isabelle Braud (Limoges)
präsentiert von Christian Fritsche
(Galerie in der Promenade Fürth)

Partizipatives Projekt und Malerei
5. März 2017 – 17. April 2017

Isabelle Braud lebt bei Limoges und ist bekannt für ihre partizipativen Projekte, die Seriencharakter haben. Hier befragt sie 16 Personen, jeweils acht aus Fürth und Limoges, die in diesen Städten fremd sind oder waren. Anhand eines symbolhaften Objektes, der „Lieblingsvase“ („vase préféré“), erzählen sie einen Ausschnitt aus Ihrem Leben. Isabelle Braud zeichnet diese 16 verschiedenen Erinnerungen bildnerisch auf: Sie „materialisiert“ sie in 16 großformatigen Ölgemälden.
Die Ausstellung setzt drei Themen des Reformkiosks in Beziehung zueinander: Begegnung (mit einem fremden Ort), Wandel (Was passiert dadurch mit mir?) und Spiritualität (Was bedeutet das für mich?).
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Limoges – Fürth erfolgt die Ausstellung in Kooperation mit dem Amt für Städtepartnerschaften der Städte Limoges und Fürth.

Die Vernissage „Le vase préféré“ findet am 12. März 2017 in der Auferstehungskirche statt, unmittelbar im Anschluss an das Komponistinnenkonzert mit Chansons von Marguerite Monnot. Isabelle Braud ist anwesend, zur Eröffnung der Ausstellung spricht Christian Fritsche.

Aus den Wolken Brot backen

Partizipatives Projekt in Zusammenarbeit mit der Künstlerinnengruppe StilleStoerung

„Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein“ (Martin Luther)

Mit einem leeren Beutel zurechtkommen und aus Nichts Etwas machen, ist der Kunst ihr täglich Brot.
Was sich daraus machen läßt, zeigte die Künstlerinnengruppe ‚StilleStoerung‘ im Zeitraum vom 22.Juli – 8.Oktober 2017 im Blauen Reformkiosk gegenüber der Auferstehungskirche.

Fest verwurzelt im europäischen Kulturraum stehen die vier Künstlerinnen mit den Füßen in der Reformation, mit dem Herz in der Gegenwart und mit dem Kopf in den Wolken der Zukunft.
Ruth Bergmann, Doris Henle, Sybille Fenzel und Petra Annemarie Schleifenheimer bespielen die temporäre Skulptur zum Reformationsjubiläum im Fürther Stadtpark.
Sie knüpfen auch mit diesem Zitat des Reformators an die Reihe der vorangegangenen Ausstellungen im Blauen Reformkiosk an.
Abwechselnd gab es neben Objekten, Installationen und poetische Texte, die sich um das Zitat des Reformators ranken, zu sehen.

Gemeinsamer Auftakt der ‚StilleStoerung’ war der Abend des festlichen Sommernachts Balls 2017. Am darauf folgenden Sonntag versprach die Künstlerinnengruppe beim Frühschoppen im Park den Besucherinnen einen Blick auf ihr ‚WolkenBrot‘, frei nach Martin Luther.

An beiden Tagen waren die vier Künstlerinnen im Blauen Reformkiosk anwesend um im Gespräch mit den BesucherInnen Gedanken zu WolkenBrot auszutauschen.

Ort: Empfangsgarten des Fürther Stadtparks, Nürnberger Str. 15, Fürth, gegenüber der Auferstehungskirche

Weitere Informationen zurKünstlerinnengruppe ‚StilleStoerung‘ finden Interessierte
hier .

Ausstellung 22. Juli bis 08. Oktober 2017
Blauer ReformKiosk im Stadtpark Fürth

Weitere Informationen finden Sie hier: Projekttagebuch.