Lichtblick

Wenn die Tage immer kürzer und das Grau immer matschiger wird, erfreuen wir uns ganz besonders an leuchtenden Farben und stimmungsvollem Kerzenschein.

So ist auch dieses Foto ein kleiner Lichtblick:
Einer der Handschuhe aus dem Blauen Reformkiosk hat sich nach Nürnberg begeben und ist in der Lorenzkirche gelandet. Ob unsere Nummer 227/ 350 wohl immer noch dort liegt oder inzwischen weiter gereist ist? Hat ihn jemand gesehen? Falls ja, dann bitte an dialog@reformkiosk.de mailen.

No. 242 fährt Bahn

Obwohl der Blaue Reformkiosk im November 2017 seinen Platz im Fürther Stadtpark wieder geräumt hat, kommen fast täglich noch neue Fotos von den Blauen Handschuhen, die in der Welt unterwegs sind.

Das Reformkiosk Team freut sich über jede Einsendung und nimmt auch zukünftig Blaue Handschuh Fotos entgegen. Am besten gleich an folgende Adresse mailen: dialog@reformkiosk.de.

Und wer selbst gerne einen der handgefärbten Handschuhe hätte, vielleicht um ihn dann ebenfalls auf Reisen zu schicken oder zu Weihnachten zu verschenken, kann sich über die obige Adresse an das Reformkiosk Team wenden.

 

Die sichtbare Bank

In wenigen Tagen wird es wieder so aussehen:
Dort, wo nun knapp 9 Monate die temporäre Skulptur zum Reformationsjubiläum, der Blaue Reformkiosk, im Empfangsgarten des Fürther Stadtparks stand, wird diese Bank wieder sichtbar sein. Das große Feld mit der üppig blühenden Lutherrose wird umgegraben und großflächig erdiges Braun an ihre Stelle treten.

Immer wenn wir, vom Team des Blauen ReformKiosk, an dieser Bank vorüber gehen, werden wir an die vielen Besucherinnen und an die unzähligen Gespräche denken, die wir hier im Jahr 2017, dem Jubiläumsjahr des reformatorischen Thesenanschlags, geführt haben.
Ein großes DANKE an Sie alle, unsere über 5500 Gäste, des Blauen Reformkiosk!

Der Blick hinüber zur Auferstehungskirche wird uns daran erinnern, daß es dem Arbeitskreis ‚Kunst und Kirche‘, um Kantorin Sirka Schwartz-Uppendieck,  zu verdanken ist, daß dieses große Kunstprojekt initiiert und erdacht wurde, welches wir in Realität umgesetzt haben.
An dieser Stelle ein Herzliches DANKESCHÖN an den Arbeitskreis und an alle, die das Team des ReformKiosk Projektes unterstützt haben.

Der Blaue ReformKiosk wünscht Ihnen einen einmaligen Feiertag!

 

 

 

 

1517 … Fertig!

Rechtzeitig zum Reformationsfeiertag, dem einzigen ‚Leider nur einmal Feiertag‘ dieses Jahres, können wir unser Kunstprojekt abschließen.

Damit meinen wir noch nicht den Blauen Reformkiosk, der vom März 2017 mit seinen Ausstellungen und Aktionen rund um Luther Zitate im Fürther Stadtpark aktiv war, sondern unsere Aktion, bis zu diesem Tag, Eintausendfünfhundert blaue Quadrate anzufertigen. Gehäkelt. Gestrickt. Genäht. Blau in allen Nuancen.

 

 

 

 

 

 

Die Glanzleistung vollbrachte das Nürnberger Nadelglück in knapp 5 Monaten. Jetzt werden aus den vielen Einzelteilen Decken zusammen genäht  und an Menschen verschenkt, die solche wärmenden Kuscheldecken dringend brauchen können.
Das Team vom Blauen Reformkiosk dankt dem Nürnberger Nadelglück für diese wunderbare gemeinsame Aktion, bei der wir Glück verschenken können.

 

 

Wenn ich wüsste, dass …

So ein strahlender Herbsttag!

Im Blauen ReformKiosk wurden wir am heutigen Sonntag förmlich überrollt von gut gelaunten Gästen.

Die zwei  Türen unseres Kiosks waren geöffnet und die Besucherinnen des Fürther Apfelmarktes strömten von beiden Seiten herein.  Der strahlend blaue Himmel sorgte für beste Stimmung und so konnten sich viele Menschen unsere Frage zuerst gar nicht recht vorstellen:

Was würden Sie tun, wenn morgen Weltuntergang wäre?

Mancher zögerte etwas und kam ins Sinnieren.
Den Kindern fiel meist sofort etwas ein und es war nicht immer nur ‚… nicht in die Schule gehen …‘

Das Zögern dauerte jedoch bei allen nie allzu lange und eine um die andere Antwort wurde an der Tafel festgehalten. Mal mit einem Schmunzeln, mal mit ganz ernster Miene.

Manch einer fand sich in fröhlicherGesellschaft wieder, denn es steht schon mal fest: Ganz viele Menschen, die sich mit ihren Liebsten in Richtung Meer aufmachen würden.

Und die anderen Antworten?

Frei nach Martin Luther … zwei Apfelbäumchen pflanzen

Die einfallsreichen Antworten unserer Besucherinnen sind weiterhin durch das Fenster des Blauen Reformkiosk zu erspähen, direkt hinter einem Apfelbäumchen, das wir in Kürze an die Gärtner im Park übergeben werden.

Und wer in den nächsten Tagen nicht mehr in den Fürther Stadtpark kommt, findet alle Antworten bald hier auf der Homepage des Blauen ReformKiosk.

 

 

Let’s kehr!

Auch am kommenden Sonntag, 15. Oktober 2017, ist der Blaue Reformkiosk geöffnet. Von 12 Uhr 30 bis 15 Uhr. Alle Besucher, die den Fürther Apfelmarkt erstürmen, sind herzlich eingeladen, in der temporären Skulptur vorbei zuschauen. Wir werden vorher kräftig kehren und freuen uns, wenn die Herbstsonne wirklich nochmals wärmere Temperaturen beschert.

Luise Pfister ist unsere 4.999ste Besucherin

Besucherrekord am 4. Oktober 2017

Bei schönstem Herbstwetter besuchte Luise Pfister mit dem Nürnberger Nadelglück den Blauen ReformKiosk – und konnte sich prompt freuen, als 4.999ste Besucherin begrüßt zu werden.

Wir sind stolz darauf, dass wir so viele Besucherinnen und Besucher begrüßen durften, dass unser temporäres Kunstprojekt Blauer ReformKiosk auf so großes Interesse stößt und dass es immer wieder tolle Gespräche, Überraschungen und Inspirationen gibt. Wir sagen 4.999 mal von Herzen „Dankeschön!“ für all das und danken besonders Luise Pfister für ihren Besuch als ganz besonderer Jubel-Gast!

15. Oktober 2017

Fürther Apfelmarkt

Zum Fürther Apfelmarkt stand der Blaue Reformkiosk ganz im Zeichen eines der berühmtesten Zitate nach Luther!

Der Strom der Besucher ließ an diesem Tag nicht nach und wir konnten gegen Abend über 300 Besucher zählen. Viele von ihnen hinterließen in der temporären Skulptur ihre Gedanken zu der Frage:
„Was würden Sie tun, wenn morgen …?“

#oneof1517

Als sich im Mai dieses Jahres einige Damen vom Nürnberger Nadelglück in Fürth beim Blauen ReformKiosk zusammenfanden und einen fröhlichen Handarbeits Sonntag miteinander verbrachten, entstand spontan die Idee #0neof1517.

Ein hochgestecktes Ziel

Unser Ziel war es damals 1517 (In Worten: Eintausendfünfhundertsiebzehn) Quadrate fertig zu bekommen und zwar bis zum Reformationstag, dem 31.Oktober 2017.

Gehäkelt und gestrickt sollten die kleinen Kunstwerke sein und eine Aussenlänge von 10 auf 10 cm haben. Muster und Farbzusammensetzung egal, Hauptsache: Blau.

Wir wurden in der Zwischenzeit schon öfters gefragt: Warum denn ausgerechnet diese Zahl? Aber wer hier immer wieder mal reingeschaut hat, der wusste sofort: Der Blaue Reformkiosk ist das Kunstprojekt zum Reformationsjubiläum 2017 und schnell 500 Jahre zurückgerechnet ergibt 1517!

Fast fertig

Nur noch ein paar Wochen sind es bis zu dem besonderen, da einmaligen Feiertag, am Monatsende und bald können wir sagen: Wir haben fertig! Einige wenige Quadrate fehlen noch und wer noch welche zuhause hat, möge sie doch schnell herausrücken.

Denn wenn alle blauen Quadrate fertig sind, dann entsteht daraus etwas ganz Tolles. Mehr darüber in Kürze hier.

Tierisch gut

Tierisch gut fanden offenbar diese felligen Wesen am gestrigen Sonntag ihren Ausflug in den Fürther Stadtpark. In den Kapuzen von Ariane und Alex kamen sie und ihre kleine Schwester zum Blauen ReformKiosk. Ob sie mit den Wörtern und Begriffen des Reformators etwas anfangen konnten, wissen wir natürlich nicht. Aber es sah zumindest so aus, als ob sie die Kunstinstallation dort neugierig beäugten.

Und auch wenn ihnen der Biss in ein Stück Käse vermutlich lieber gewesen wäre als Martin Luthers Gewissensbiss, so haben die kleinen Nager doch wesentlich zu einem unserer zentralen Reformations-Begriffe beigetragen: Begegnung.

Viele Spaziergänger und Kärwabesucher blieben stehen. Zunächst kopfschüttelnd und mit einem abweisenden ‚grrrrr….‘. Dann fragend und schließlich ziemlich interessiert, wie das denn so ist, wenn unter dem Sweatshirt plötzlich 12 winzige Füßchen kribbeln.

Gespräche mit den beiden liebevollen Tiereltern entspannen sich, genauso wie bei den Besuchern untereinander. Zunächst über Ratten, dann über Gott und die Welt. Mit Feuereifer.

Da wäre sicher auch unser 500 -jähriger Jubilar mit Herzenslust dabei gewesen und hätte dem Volk aufs Maul geschaut. Und bestimmt wäre er auch ein bisschen stolz gewesen, daß die Besucher, dank ihm als Mittelpunkt, trotz anfänglicher Abwehr, genauer hinschauen. Hinterfragen. Sich selbst eine Meinung bilden.

Danke für diese Begegnung an unsere neuen Kioskfreunde mit ihren drei Fellwesen!