Team

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Christian Fritsche

Reformation im gesellschaftlichen Zusammenleben und im Umgang miteinander ist immer und immer noch aktuell: Offen zu sein für Begegnungen und sich bewusstmachen, dass es Wandel und Veränderung immer gab und immer geben wird. Sich diesem Thema über die Kunst zu nähern und es zugänglich zu machen ist für einen Galeristen Spaß und Herausforderung zugleich. Vielleicht hätte auch Luther diese Themen heute als wichtig empfunden und sie als Thesen zur Diskussion an die Tür der Auferstehungskirche geschlagen?

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Roland Glaser

Mich interessierte damals, als der Arbeitskreis Kunst und Kirche um Projektvorschläge bat, ausschließlich die Frage: „Möchten Sie die Reformation vor 500 Jahren oder die Reformation seit 500 Jahren feiern?“

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Johanna Klose

„Der Geist weht wo er will.“ Dieser Satz aus dem Johannes-Evangelium (Kap. 3,8) inspiriert mich zu dem, was ich als Künstlerin in diesem Jahr des Reformationsjubiläums dazu beitragen möchte, um Menschen in die Auferstehungskirche zu locken, damit sie sich miteinander und auch mit Spiritualität beschäftigen.

Vita   

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Petra Annemarie Schleifenheimer

Der moderne Mensch will sich nicht positionieren. Er will gefallen. Einen Standpunkt einzunehmen, das fällt vielen schwer. Als Künstlerin will ich – wie Luther es vor 500 Jahren tat – zum Selbst-Denken und zum Hinterfragen anregen. Und so nehme ich mir Freiräume, genau wie er. Ich gehe mit meinen Projekten vor die Tür der Auferstehungskirche, um Menschen zu begegnen und um das Thema ‚Reformation‘ im Wandel der Zeit und in unserer Gesellschaft zu hinterfragen.

Vita   

Sirka Schwartz-Uppendieck

Die Beteiligung von Frauen ist für mich das Kennzeichen der evangelischen Kirche. Nicht nur die ersten Pfarrfrauen haben mit Luther zusammen die Kirche reformiert - neben Katharina von Bora z.B. Katharina Melanchthon oder die Kirchenlieddichterin Elisabeth Cruciger - sondern auch andere streitbare Reformatorinnen wie Argula von Grumbach. Ich bin gespannt, welche Impulse für Reformen heute durch das Nachdenken über die Reformation und ihre Bedeutung im Zuge dieses Jubiläumsjahres ausgelöst werden.

Vita   

Arbeitskreis
'Kunst und Kirche'

 

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Irene Stooß-Heinzel

Reformation hört für mich nicht im Mittelalter und bei der Person Martin Luthers auf. Sie bleibt eine Herausforderung – innerhalb und außerhalb der Kirche. „Reformkiosk“ spannt eine Klammer zwischen Kunst und Kirche, innen und außen, Natur und Kirchenraum. Das finde ich als Pfarrerin spannend und anregend. Ich hoffe auf viele „reformatorische“ Gedanken und Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen.