Tierisch gut

Tierisch gut fanden offenbar diese felligen Wesen am gestrigen Sonntag ihren Ausflug in den Fürther Stadtpark. In den Kapuzen von Ariane und Alex kamen sie und ihre kleine Schwester zum Blauen ReformKiosk. Ob sie mit den Wörtern und Begriffen des Reformators etwas anfangen konnten, wissen wir natürlich nicht. Aber es sah zumindest so aus, als ob sie die Kunstinstallation dort neugierig beäugten.

Und auch wenn ihnen der Biss in ein Stück Käse vermutlich lieber gewesen wäre als Martin Luthers Gewissensbiss, so haben die kleinen Nager doch wesentlich zu einem unserer zentralen Reformations-Begriffe beigetragen: Begegnung.

Viele Spaziergänger und Kärwabesucher blieben stehen. Zunächst kopfschüttelnd und mit einem abweisenden ‚grrrrr….‘. Dann fragend und schließlich ziemlich interessiert, wie das denn so ist, wenn unter dem Sweatshirt plötzlich 12 winzige Füßchen kribbeln.

Gespräche mit den beiden liebevollen Tiereltern entspannen sich, genauso wie bei den Besuchern untereinander. Zunächst über Ratten, dann über Gott und die Welt. Mit Feuereifer.

Da wäre sicher auch unser 500 -jähriger Jubilar mit Herzenslust dabei gewesen und hätte dem Volk aufs Maul geschaut. Und bestimmt wäre er auch ein bisschen stolz gewesen, daß die Besucher, dank ihm als Mittelpunkt, trotz anfänglicher Abwehr, genauer hinschauen. Hinterfragen. Sich selbst eine Meinung bilden.

Danke für diese Begegnung an unsere neuen Kioskfreunde mit ihren drei Fellwesen!

Vielen Dank, lieber Herr Bürgermeister!

Es war uns eine große Freude, dass er sich trotz des Trubels kurz vor der Wahl, die Zeit nahm, um zu unserer letzten Ausstellungseröffnung in den Blauen ReformKiosk zu kommen: Fürths Bürgermeister Markus Braun.

Getreu dem Titel der Ausstellung: 'Nehmen Sie Martin Luther beim Wort' sah er sich die Exponate im Kiosk genauestens an und ließ sich die Ideen, die zu den Bildern 'Lockvogel', 'Stein des Anstoßes' und 'Schwärmer' geführt hatten, eingehend erklären.

Nach einem echten Lockvögelchen oder auch Feuerspatzen war dann sogar noch Gelegenheit  für ein Gespräch über die Erfahrungen während des gesamten Projekts. Erfahrungen, die wir in den vergangenen acht Monaten der 'Kunstarbeit' hier im Fürther Stadtpark gemacht haben.

Nach letzten Blicken auf das Pflanzbeet mit der prächtigen Lutherrose und vielen guten Wünschen für die letzten Wochen unseres Kunstprojekts Blauer Reformkiosk musste Bürgermeister Markus Braun wieder zurück ins Fürther Rathaus eilen.

Fotos: Thomas Scherer

Wir danken Herrn Bürgermeister Markus Braun – als neuem Kioskfreund – für seinen Besuch und sein großes Interesse.

So viel Luther in Kassel

Dass bislang noch kein Foto aus Kassel für unser Projekt zum Reformationsjubiläum mit dem Titel „Hier stehe ich“ kam, ist wirklich verwunderlich. Es gibt in der Documenta Stadt eine Lutherstraße, ein Lutherdenkmal, eine Lutherkirche und, wie von Passanten erzählt wurde, in der Friedenskirche gäbe es ‚ganz viel über Luther‘ zu sehen.

Leider, in diesem Jahr nicht geschafft, denn die Documenta ließ wenig Zeit übrig. Deswegen ein großes Dankeschön an unsere Kiosk-Freundin Bettina, die sich für ein Foto zu unserem Projekt zumindest mal schnell in Positur warf.

 

Glück im Quadrat

Genadelt wird beim Nürnberger Nadelglück – der Name lässt es vermuten – ja sowieso ständig. Doch seit das Nadelglück sich im Mai 2017 im Reformkiosk zum Blaumachen einfand, hat sich das Glück eine neue Dimension erobert: Jetzt wird auch noch im Quadrat gehäkelt, gestrickt und genäht!

1517 blaue Quadrate

Bis Ende Oktober sollen 1517 blaue Quadrate entstehen. Kennerinnen und Kenner nennen sie Grannys, aber das tut der Sache keinen Abbruch, die in diesem Fall sogar eine gute ist: Aus den 1517 Grannys werden kuschelige Wolldecken entstehen. Für Menschen, die ein wenig mehr Wärme in ihrem Leben besonders gut brauchen können.

Unter dem Motto #oneof1517 dürfen sich jede und jeder an der guten Sache beteiligen. Fertige Grannys können zu den Öffnungszeiten im Blauen Reformkiosk abgegeben werden! 🙂

Nürnberger Nadelglück

Das Nürnberger Nadelglück ist übrigens das ganze Jahr aktiv und produziert handgearbeitete Spenden. Mehr Infos dazu gibt es direkt beim Nürnberger Nadelglück. Dort findet man auch die aktuellen Termine. Neue Gesichter sind immer willkommen!

A rose is a rose is a …

Richtig, das, was die Mitarbeiter des Grünflächenamts in den Händen halten, ist eine Rose. Aber, es ist nicht DIE Lutherrose, nach der wir schon so oft gefragt wurden.

Diese haben Herr Berthold und seine KollegInnen vor dem Blauen Reformkiosk am Eingang zum Fürther Stadtpark gepflanzt. Eine Idee der ‚Evangelischen Allianz‘. Das fertige ‚Bild‘ wurde am letzten Mittwoch von Oberbürgermeister Dr. Jung, Herrn Dekan Sichelstiel und Herrn Dekan Hermany feierlich eingeweiht. Bei der Eröffnung listete Herr Berthold die Namen und beeindruckenden Zahlen der Pflanzen auf.

Und nach der Feier entstand das fröhliche Rosen-Foto mit allen Mitarbeitern. Wir, das Team vom Blauen Reformkiosk, konnten sie täglich bei der Pflanzaktion aus nächster Nähe beobachten und waren immer wieder von der guten Laune ‚unserer‘ Gärtner beeindruckt. Sie haben den Raum zwischen Auferstehungskirche und Kiosk farbenfroh gestaltet und damit den Gedankenbogen zum Reformationsjubiläum vervollständigt.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Kioskfreunde, an Herrn Berthold, im Bild links, und alle seine MitarbeiterInnen.

 

Süße Kioskfreu(n)de(n)

Schon im Vorfeld unseres Blauen Reformkiosk’s gab es viele liebe Menschen, die uns bei unserem Vorhaben, einen Blauen Reformkiosk in den Fürther Stadtpark zu stellen, auf die unterschiedlichste Weise unterstützt haben.

Da war zum Beispiel die Konditorei Neef, nein besser: die Familie Neef, in Nürnberg … Eine kurze Skizze, ein paar Maße, eine Farbangabe genügten und schon hat man in der renommierten ‚Backstube‘, nahe bei der Sebalduskirche,  unsere blauen Reformkioske aus leckerem Teig gebacken und in blaues Marzipan gehüllt.

Wo die beiden blauen Tortenstücke landeten? Das ist demnächst hier bei den Kiosk-Freunden zu lesen!

 

Die Drei vom Reformkiosk

Kaum zu glauben, aber es ist schon knapp ein Vierteljahr her, als dieses fröhliche Team letzte Hand am Blauen Reformkiosk anlegte. Unzählige Kleinigkeiten mußten erledigt werden: Löcher für die 28 Ausstellungsstelen gebohrt und Blenden vor den Lautsprechern angebracht werden, damit die ‚Wortwand‘, unsere Toninstallation zum Reformationsjubiläum aktiviert werden konnte.
Und während auf den 18 Quadratmetern noch von dem fleißigen Team um Herrn Thomas Madl gehämmert, gefeilt und geschraubt wurde, begann der Mitarbeiter der Fürther Malerfirma Portzky schon mit damit, den Farbpinsel zu schwingen.

Eine Woche zum Erstellen des Blauen Reformkiosks, einschließlich Aufbau unseres ersten Kunstprojektes ‚Hier stehe ich‘, war ziemlich scharf kalkuliert. Aber, dank der hilfsbereiten Handwerker und ihrer gut gelaunten Mitarbeiter, klappte alles wie am Schnürchen.

Ein herzliches DANKESCHÖN nochmals auf diesem Weg an die Schreinerei und die Malerfirma!
Was die Firmen sonst noch so tun, wenn sie mal nicht am Reformkiosk arbeiten, finden Sie hier: http://www.tm-innenausbau.de und unter http://www.portzky.de

 

Begegnung – Freiraum – Sinnsuche – Wandel

„Also, diese Begriffe auf der Homepage des Reformkiosk haben mich irritiert …“

Genau, liebe Waltraud Conrad,

das war die Grundidee des ‚Refo-Teams‘ um Roland Glaser und Petra Annemarie Schleifenheimer, genau hierin ist der Blaue Reformkiosk begründet: In der Irritation. Im Weg stehen. Zu Diskussionen anregen.

Wie oft das gelingt, lässt sich schon längst nicht mehr an zehn Fingern abzählen. Über 1.300 Besucher haben wir schon in dem ‚Blauen Ding‘ gezählt – seit Anfang März 2017! Menschen, die sich mit unseren Ausstellungen, den wechselnden Luther-Zitaten und den dadurch ausgelösten Gedanken auseinandersetzen. Auch wenn Einzelne kopfschüttelnd weggehen. Ein Gespräch kommt aber meistens in Gang. Im Freiraum. Durch die Begegnung. Auf der Sinnsuche. Und im Wandel der Zeit.

Und manchmal entsteht dadurch etwas wirklich Besonderes. So, wie bei Ihnen!

Ganz herzlichen Dank für Ihren Text, der sich mit dem Blauen Reformkiosk im Mai beschäftigt. Mit unserer Frage nach dem Bild der Frau, zu Luthers Zeiten und heute.

Waltraud Conrad: Der Blaue Reformkiosk im Mai 2017

PS: Wir freuen uns sehr, liebe Kiosk-Freundin Waltraud Conrad, dass wir Ihren Brief hier veröffentlichen dürfen und sind gespannt, welche weiteren Diskussionen vielleicht daran anknüpfen werden.

Ja wer kommt denn da?

Am Freitag Abend war es nach einer kurzen Verschnaufpause im Blauen Reformkiosk wieder soweit:

„Herzlich Willkommen zu unserer neuen Ausstellung!“

Das abwechslungsreiche Programm zur ‚Nacht der Freiheit‘ lockte eine Schar interessierter BesucherInnen in die Fürther Auferstehungskirche und in den Blauen Reformkiosk. Darüber berichten wir in Kürze noch detailliert.

Eines sei aber jetzt schon erwähnt: Nachdem sich die Regenschauer vom Nachmittag doch noch verzogen hatten, kam die Abendsonne raus und mit ihr kam Hilde Langfeld, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürth, wie immer mit einem strahlendem Lächeln. Dank ihrer Einladung zum Abschlussevent des Programms ‚Frauentag  2017‘ in den Blauen Reformkiosk, konnten wir in einer Preview zahlreichen Besucherinnen aus dem Frauennetzwerk unser brandneues Projekt ‚Der Männer Lust und Freude‘ vorstellen.

Ein herzliches Danke für den Besuch aber auch für die vielfältigen Aktionen, die sie mit den Fürther Frauenverbänden organisiert, geht heute an unsere Kiosk-Freundin Hilde Langfeld!

Eine, die immer die Übersicht behält

Unser Kalender ist mit dem abwechslungsreichen  Kunst- und Kulturprogramm zum Reformationsjubiläum randvoll gefüllt.

Vom 05. März bis zum 31. Oktober 2017 – fast neun Monate – fast alle Wochenenden im Blauen Reformkiosk. Zumindest sonntags, von 11- 16 Uhr, denn, ‚SIE‘ sorgt dafür, daß das Team des Blauen Reformkiosk auch mal an einem Freitagnachmittag oder an einem Samstag dem ‚alltäglichen Leben‘ nachgehen kann: Einkaufen, Hausputz, AutoWaschen.

Und außerdem hat ‚SIE‘ immer ein strahlendes Lächeln oder eine Neuigkeit für uns: Sabine Thumer vom Evangelischen Bildungswerk Fürth.

In der Gemeinde, in ihrem großen Netzwerk und über den  ‚Arbeitskreis Kunst und Kirche der Auferstehungsgemeinde‘, sucht und findet Frau Thumer immer wieder nette Menschen, die an Kunst interessiert sind und die für uns im Blauen Reformkiosk ein paar Stunden ‚Aufsicht‘ übernehmen.

Ein großes DANKESCHÖN an Sie, liebe Frau Thumer, für immer gute Laune, ganz viel Herzlichkeit und diese wunderbare ‚Kiosk-Freundschaft‘!