Blauer Countdown

Obwohl der Blaue Reformkiosk bereits im November 2017 aus dem Fürther Stadtpark verschwunden ist, bekommen wir immer noch neue Fotos von den Handschuhen aus dem Kunstprojekt ‚HandArbeit‘ zugeschickt. Dabei freuen wir uns über alle Einsendung aus nah und fern.

Eine ganz besondere Überraschung hat uns aktuell erreicht:
Wie sich die Blauen Handschuhe in der Hand einer Künstlerin entfalten, ist ab sofort im Projekttagebuch ‚HandArbeit‘  zu sehen. Ruth Bergmann aus Höchstadt nennt die Serie ‚Countdown‘.

Noch auf der Suche …?

Auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist, sucht doch mancher noch nach dem einen oder anderen passenden Neujahrswunsch.

Unser Blauer Handschuh No. 302/350 hat durch eine zufällige Begegnung mit seinem Kollegen am Gartenzaun einen ganz speziellen Vorschlag:

Maximalen Grip!

Dem schließen wir uns an, denn wer weiß, wie oft dieser Wunsch im Jahr 2018 noch hilfreich sein kann – bei Glatteis oder anderen rutschigen Oberflächen, bei der Suche nach einer griffigen Idee oder, ganz einfach, beim handfesten Zupacken.

In diesem Sinne also Ihnen allen ein „griffiges und gutes neues Jahr“ und den Handschuhen aus dem Blauen Reformkiosk eine gute Weiterreise!

 

Some like it hot

Nachdem uns kurz vor Weihnachten das Foto eines wagemutigen Blauen Handschuhs aus New York erreicht hatte, freuen wir uns heute sehr darüber, daß einer seiner Kollegen anscheinend ganz entspannt die letzten Tage des Jahres am Strand in der Maikadi Bay verbringt.

Gute Reise kleiner Blauer Handschuh

Wo es die Blaue Botschaft aus Franken wohl inzwischen hin verschlagen hat? Ob er die Reise im Mittelmeer fortsetzen wird oder ob sie jäh im ägyptischen Sandstrand endete? Wer weiß, wann und wo er wieder auftaucht, der Blaue Handschuh No. 237/ 350 …

 

Aus der neuen Welt

Ist es nicht toll, wie weit unsere Handschuhe aus dem Blauen Reformkiosk reisen? Zuerst machen sie kleine Schritte: Aus der Schachtel raus, von ihren Kollegen getrennt, dann springen sie in ein Auto und bald lauern sie im Check-in am Albrecht-Dürer-Airport auf ihre Weiterreise. Ob sie wohl mitfliegen dürfen?

Und ob sie dürfen. Zwischenstation Düsseldorf und dann, ein Sprung über den Atlantik. Andere Zeitzone. Strahlend blauer Himmel, während hier trübes, schneegraues Vorweihnachtswetter …

Blue Star auf Reisen

Unglaublich dieser Blick, den unser Blauer Handschuh so ganz frech angebracht, jetzt nach Manhattan hinüber genießt. Ob er in der neuen Welt wohl etwas davon erzählen wird, was er in den letzten 12 Monaten erlebt hat?

Zuerst schwamm er in einer ziemlich heißen Brühe um die richtige Farbe zu bekommen. Danach durfte er in der Auferstehungskirche Fürth das Abschlusskonzert der Kirchenmusiktage 2016 erleben und die Performance „Eisblumenblau“ begleiten.

Danach spielte er die Hauptrolle in seinem Handschuhleben: Er war einer unserer 350 Hauptdarsteller im Jubiläumsjahr der Reformation und verbrachte aus diesem Grund mehrere Wochen in der mystisch erleuchteten temporären Skulptur im Fürther Stadtpark.

Wir hoffen sehr, daß der luftige Platz über dem Hudson unserem fränkischen Botschafter bekommt und wünschen: Take good care lill‘ blue glove!

 

 

Im Nikolausstiefel

Schicken Sie uns Ihr Foto …

Ein einfacher Satz – in Zeiten von Smartphone und Selfie– leicht dahin gesprochen.
Wenn, ja wenn da nicht noch ein paar kleine Bedingungen an die Bitte geknüpft worden wären:
Das Foto soll ein Straßenschild, eine Tafel oder ein Denkmal zeigen mit dem Namen Martin Luther.

Soweit so gut. Aber es sollte auch noch eine Person im Bild unseres Projektes ‚Hier stehe ich‘ zu sehen sein. Ein Mensch, der sich positioniert. Im Heute. Mit oder unter diesem teilweise auch umstrittenen Herrn aus dem Mittelalter. Stellung beziehen, nicht nur ‚posen‘. Gedanken machen.

Will ich das wirklich?

Wir sind uns sicher, diese und auch Fragen: Wie sehe ich mich? Und wie sieht man mich? gingen unseren ‚Models‘ durch den Kopf. Zumindest, bevor sie ihr Foto endgültig an den Blauen Reformkiosk abgeschickt haben.

Auge in Auge

Nach einem Jahr der Vorbereitungen konnten wir im Blauen Reformkiosk, der temporären Skulptur zum Reformationsjubiläum im Stadtpark Fürth, zur Eröffnung am 5.März 2017 die Fototafeln zeigen.
Leicht federnd standen sie an langen Metallstangen auf Augenhöhe montiert.  So gingen unsere Besucher durch einen wippenden Wald und sahen den Fotografierten direkt in die Augen.
Es war gleichzeitig eine Reise durch Dörfer und Städte Europas. Um nur einige aufzuzählen: Dresden, Nürnberg,  Augsburg, Dortmund, Leipzig, Wien, Straßburg und sogar Lissabon.
Manche Orte waren zudem direkt mit dem Leben und Wirken des Reformators verbunden, wie Wittenberg, Coburg oder Rom.

Ohne Einsendeschluss

Nachdem die Ausstellung Ende März 2017 zu Ende ging, passierte etwas Aussergewöhnliches.

Plötzlich tauchten bei Gesprächen und im Mailbriefkasten des Blauen Reformkiosks Nachfragen auf, ob denn noch weitere Fotos gewünscht sind. Wir signalisierten >OPEN END< und freuen uns deswegen bis heute, daß immer wieder neue Bilder eintreffen.

Einen Großteil der Fotos haben wir inzwischen in unsere roten Nikolausstiefel gepackt. Sie sind zu finden im Projekttagebuch ‚Hier stehe ich‘.

 

 

Lichtblick

Wenn die Tage immer kürzer und das Grau immer matschiger wird, erfreuen wir uns ganz besonders an leuchtenden Farben und stimmungsvollem Kerzenschein.

So ist auch dieses Foto ein kleiner Lichtblick:
Einer der Handschuhe aus dem Blauen Reformkiosk hat sich nach Nürnberg begeben und ist in der Lorenzkirche gelandet. Ob unsere Nummer 227/ 350 wohl immer noch dort liegt oder inzwischen weiter gereist ist? Hat ihn jemand gesehen? Falls ja, dann bitte an dialog@reformkiosk.de mailen.

No. 242 fährt Bahn

Obwohl der Blaue Reformkiosk im November 2017 seinen Platz im Fürther Stadtpark wieder geräumt hat, kommen fast täglich noch neue Fotos von den Blauen Handschuhen, die in der Welt unterwegs sind.

Das Reformkiosk Team freut sich über jede Einsendung und nimmt auch zukünftig Blaue Handschuh Fotos entgegen. Am besten gleich an folgende Adresse mailen: dialog@reformkiosk.de.

Und wer selbst gerne einen der handgefärbten Handschuhe hätte, vielleicht um ihn dann ebenfalls auf Reisen zu schicken oder zu Weihnachten zu verschenken, kann sich über die obige Adresse an das Reformkiosk Team wenden.

 

Die sichtbare Bank

In wenigen Tagen wird es wieder so aussehen:
Dort, wo nun knapp 9 Monate die temporäre Skulptur zum Reformationsjubiläum, der Blaue Reformkiosk, im Empfangsgarten des Fürther Stadtparks stand, wird diese Bank wieder sichtbar sein. Das große Feld mit der üppig blühenden Lutherrose wird umgegraben und großflächig erdiges Braun an ihre Stelle treten.

Immer wenn wir, vom Team des Blauen ReformKiosk, an dieser Bank vorüber gehen, werden wir an die vielen Besucherinnen und an die unzähligen Gespräche denken, die wir hier im Jahr 2017, dem Jubiläumsjahr des reformatorischen Thesenanschlags, geführt haben.
Ein großes DANKE an Sie alle, unsere über 5500 Gäste, des Blauen Reformkiosk!

Der Blick hinüber zur Auferstehungskirche wird uns daran erinnern, daß es dem Arbeitskreis ‚Kunst und Kirche‘, um Kantorin Sirka Schwartz-Uppendieck,  zu verdanken ist, daß dieses große Kunstprojekt initiiert und erdacht wurde, welches wir in Realität umgesetzt haben.
An dieser Stelle ein Herzliches DANKESCHÖN an den Arbeitskreis und an alle, die das Team des ReformKiosk Projektes unterstützt haben.

Der Blaue ReformKiosk wünscht Ihnen einen einmaligen Feiertag!

 

 

 

 

1517 … Fertig!

Rechtzeitig zum Reformationsfeiertag, dem einzigen ‚Leider nur einmal Feiertag‘ dieses Jahres, können wir unser Kunstprojekt abschließen.

Damit meinen wir noch nicht den Blauen Reformkiosk, der vom März 2017 mit seinen Ausstellungen und Aktionen rund um Luther Zitate im Fürther Stadtpark aktiv war, sondern unsere Aktion, bis zu diesem Tag, Eintausendfünfhundert blaue Quadrate anzufertigen. Gehäkelt. Gestrickt. Genäht. Blau in allen Nuancen.

 

 

 

 

 

 

Die Glanzleistung vollbrachte das Nürnberger Nadelglück in knapp 5 Monaten. Jetzt werden aus den vielen Einzelteilen Decken zusammen genäht  und an Menschen verschenkt, die solche wärmenden Kuscheldecken dringend brauchen können.
Das Team vom Blauen Reformkiosk dankt dem Nürnberger Nadelglück für diese wunderbare gemeinsame Aktion, bei der wir Glück verschenken können.

 

 

Wenn ich wüsste, dass …

So ein strahlender Herbsttag!

Im Blauen ReformKiosk wurden wir am heutigen Sonntag förmlich überrollt von gut gelaunten Gästen.

Die zwei  Türen unseres Kiosks waren geöffnet und die Besucherinnen des Fürther Apfelmarktes strömten von beiden Seiten herein.  Der strahlend blaue Himmel sorgte für beste Stimmung und so konnten sich viele Menschen unsere Frage zuerst gar nicht recht vorstellen:

Was würden Sie tun, wenn morgen Weltuntergang wäre?

Mancher zögerte etwas und kam ins Sinnieren.
Den Kindern fiel meist sofort etwas ein und es war nicht immer nur ‚… nicht in die Schule gehen …‘

Das Zögern dauerte jedoch bei allen nie allzu lange und eine um die andere Antwort wurde an der Tafel festgehalten. Mal mit einem Schmunzeln, mal mit ganz ernster Miene.

Manch einer fand sich in fröhlicherGesellschaft wieder, denn es steht schon mal fest: Ganz viele Menschen, die sich mit ihren Liebsten in Richtung Meer aufmachen würden.

Und die anderen Antworten?

Frei nach Martin Luther … zwei Apfelbäumchen pflanzen

Die einfallsreichen Antworten unserer Besucherinnen sind weiterhin durch das Fenster des Blauen Reformkiosk zu erspähen, direkt hinter einem Apfelbäumchen, das wir in Kürze an die Gärtner im Park übergeben werden.

Und wer in den nächsten Tagen nicht mehr in den Fürther Stadtpark kommt, findet alle Antworten bald hier auf der Homepage des Blauen ReformKiosk.